Burning down the House(s)

Nachdem der erste Spielbericht unter dem Schutt und der Asche der eingestürzten Hochhäuser verschollen war, dauerte es etwas um die Spielberichtsredaktion zu motivieren den Bericht erneut zu verfassen. Auch ist der aufkommende Sommer, durch die wiedereröffneten Gastgärten ein starkes Indiz dafür, dass der Schreiberling der BB etwas tippkarg durch die Gegend streunt. Unzählige Versuche scheiterten diese Zeilen in der warmen Frühlingssonne zu verfassen, denn hat man erst mal das Papier in seine Patria Baujahr 1938 (Anm. ist eine Schreibmaschine, an die jüngere Generation: Google kennts) eingespannt, kommt ein netter Kellner und serviert ein kühles Blondes. Auch konnte das schlechte Osterwetter dem Ganzen nicht auf die Sprünge helfen. Angefressen, von der mehr als üppigen Osterjause, war der Bauch zu groß, die Arme zu kurz, die Tastatur zu weit weg und das Hirn zu müde. Alles Umstände, die ein verfassen kreativer Zeilen nicht möglich machte. Nichtsdestotrotz geht es nun voller Elan los, quasi ran an den (Oster)Speck. Vor gar nicht allzu langer Zeit, genauer gesagt, dem 18.März.2012 um 09:00 Uhr trafen wir uns mit dem EC Skysrapers, nicht zum sonntäglichen Picknicken, sondern zu einer frischen Partie Eishockey. Wir starteten ruhig in die Partie und wollten nichts anbrennen lassen. Die Häuser, die wir im ersten Saisonduell besiegten und zu Gartenhütten degradierten waren heiß auf eine Revanche. Jedoch waren wir es, die den Ton angaben. Nach nicht einmal 5 Minuten konnten wir auf 1:0 durch #4 Sackl Ch. stellen. Jeder der uns kennt weiß, dass uns das zu wenig war. Erstens wollen wir immer mehr und zweitens benötigen wir immer einen größeren Vorsprung um diesen dann so gut wie möglich über die lange Distanz des Spiels zu bringen. So war es in Minute 18 unsere #16 C(apitano)ernota A. der auf 2:0 für uns erhöhte. Wir waren zufrieden. Die 2 verhaltenen, nennen wir sie eben doch Schüsse, da mir gerade nichts blöderes einfällt, konnten mit einer Lässigkeit entschärft werden. der Mittelabschnitt begann und ein Doppelschlag innerhalb von 41 Sekunden bescherte uns, nein nicht den Ausgleich, sondern die Verdoppelung der Führung auf 4:0. Torschützen #91 Joham R. und abermals #16 Cernota. Danach schliefen uns etwas die Kufen ein und die mittlerweile auf Vogelhäuschengröße geschrumpften Gegner konnten einen Treffer erzielen. Egal, Shutout brauchten wir keines mehr. haben wir heuer schon (genug). Mit einem Dreitorevorsprung ging ins in die letzten 20 Minuten. Was war da los, die Hütten wollten ihrem Namen gerecht werden und hoch hinaus. Es stand plötzlich 2:4 aus der Sicht der Häuser. Es kam uns vor wie eine Partie Monopoly. Da ein Haus, dort ein Haus, überall Häuser kassiere ein Tor beim Überfahren der bleuen Linie, hätten sie gerne gehabt, war aber nicht so. Kann man nicht 4 Häuser gegen ein Hotel eintauschen? Somit wären sie zu Dritt am Eis gewesen. Tormann, Haus, Hotel gegen die Bande. Kurze Rede, langer Sinn: Ich schweife ab zurück zum Spiel. Ein kurze Besinnung jedes einzelnen für sich selbst auf der Bank und wir kämpften uns zurück obwohl wir in Führung waren. Klingt komisch, ist aber so. Und so geschah es, dass in Minute 57 der Dreitorevorsprung, mit dem wir ins Drittel starteten, durch die #91 Joham, wieder hergestellt war. Ende gut alles gut. Die Wolkenkratzer wurden dem Erdboden gleichgemacht und gekonnt zu Fall gebracht. Danke der Mannschaft der Betonbauten für das faire Spiel und gratuliere für die Leistung in der ersten Saison. Danke unserer Fangilde, die den armen Pfarrer in der Kirche ganz alleine seine Hostien und den Wein genießen lies, um bei diesem Schauspiel dabei gewesen zu sein.

Torschützen: Joham (2), Cernota (2), Sackl bzw. Hüppe, Eberl

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