3on3 und Nachwuchsförderung

Es ist ja unlängst aus Funk und Fernsehen bekannt, dass die orange Bande in diversen Bereichen und Branchen dieses Erdballs fördernd tätig ist, um die Jugend von heute, weg von Straßen zu holen. Doch dieses mal eine Förderung in eigener Sache. Für die goldene Füllfeder reicht es zwar noch nicht, jedoch zeigt man sich sehr zufrieden mit dem Können unseres Nachwuchsschreiberlings. Hier die Bewährungsprobe, die er mit seinem Bericht über den diesjährigen Cantino Cup vom 14.04. bis 15.04.2012 in Hart bei Graz, trotz des nächtlichen Streunens, bravourös ablegte:

“Cantino Cup 2012 – wir waren dabei!”

Nach dem eher mässigen Abschneiden der Bunkerbänd beim vorjährigen Cantino-Cup beschloss der Vorstand heuer nur die Elite, die Besten der Besten, die spielstärksten und trinkfestesten Recken unter der Sonne zur 3on3 Summerchallenge der NHL Graz nach Hart zu entsenden. Aufgemotzt durch ein paar (aber kaum ins Gewicht fallende…naja…obwohl…) mehr oder weniger bekannte Stars der regionalen Eishockeyszene und ergänzt durch ein lebendes Fossil, nahm die R.U.M Truppe den heiligen Kreuzzug gegen die eishockeytechnischen Nichtschwimmer in Angriff.
Folgende Krieger des Lichts opferten sich für diese gute Sache. Wir beginnen mit den Legios:

Nummer eins, und der unbestrittene Sensationstransfer: the one and only, the great, der Beste unter den zehn Zweitbesten – Gery, Moderano Modi Moderer! Um den Vorstand der Bande nicht in Verlegenheit zu bringen, darf die Höhe seiner Gage nicht genannt werden – nur soviel: sie bewegt sich im einstelligen Bereich..und es steht keine eins vorne!! Aber er war jeden Zehntelcent seiner horrenden Entlohnung wert, wenn auch nicht spielerisch. Und schon sind wir beim nächsten Sensationseinkauf von Teamcaptain Joshomat: Er schaffte es neben Moderano auch noch the legend, den V12 Motor der Landesliga, den bekleidungstechnischen Stilgott und den härtesten Haken ever austeilenden Gert Renngert Berghofer zu engagieren!! Er war es auch, der die Jungs mit Tarnbekleidung aus seinem hauseigenen Armyshop ausstattete und so gleich zu Beginn für einen gehörigen Motivationsschub sorgte. Doch Joshofuma hatte nicht genug….noch am letzten Tag gelang ihm sein grosser Coup: Welch teuflischer Mittel sich unser Captain auch bediente, aber irgendwie gelang es ihm, ein lebendes Eishockeyfossil ans Tageslicht zu locken – und mit dem Anblick dieses schauerlichen Wesens dürften die Gegner wohl endgültig “die Hosen voll” gehabt haben. Denn niemand geringerer als Mad Max Wöhry schwang seine Mähne im Dress der Bunkerbande in der Arena zu Hart. Nun zu den verwegenen vollblütigen Bandenmitgliedern:  Verantwortlich für das Starensemble zeichnete sich der Mann – der immer kann: Der unvergleichliche, unvergessliche, unglaubliche, unzerstörbare, unerotische Joshomat Joshofuma AtzeDatze, the trainer, Josh!! Dieser Teufelskerl schaffte es nicht nur diese legendäre Truppe zusammenzutrommeln, nein, er lieferte sowohl am Spielfeld wie auch an der Theke eine sensationelle Performance ab. Wer denkt, es wäre genug der spielerischen Herrlichkeit, der irrt gewaltig: Die Nummer fünf im Bunde dürfte nicht nur Eishockeykennern und den zahlreichen Scouts in der Halle ein anerkennendes Nicken entlockt haben – ein Vanek ist gelinde gesagt “a Scheissdreck” dagegen. Es war der von allen Bunkerbandisten geliebte, unser Capitano im richtigen Eishockeyleben – der Kirk Furey der Gruppe I, der Glockenspieler Buddy Cerne Tschernotnik Cernota!! Unser 3on3 Kücken wurde in weiterer Folge auch von den Verantwortlichen Joshe und Streite behutsam ins Grazer Nachtleben “eingeführt”. “So,” dachte sich El capitano Josh, “guat samma schon, jetzt müss ma schön und gscheid a noch werden”: Zu diesem Zwecke wurde ein Mann verpflichtet, dessen spielerisches Geschick sich zwar auf Verwirrung des Gegners beschränkt, der aber für eine gehörige Portion Intellekt und eine optische Aufwertung der Mannschaft sorgte: der Sieger des “auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn” -awards, homo sapiens pulcher, die Frisur Penhart, Streiti, Streit!

Nun aber genug des Fremd- und Eigenlobes und zum Turnierverlauf: Erstes Spiel gegen EHF (Ekels Hobby Farm) – gespickt mit einigen möchtegern-Stars aus der Landes- und Eliteliga. Doch die Bande zeigte sich respekt- und furchtlos und zerlegte gleich mal den späteren Turnierzweiten mit 4:2 – den ersten Bunkerbandetreffer dieses Turniers erzielte übrigens “der Schöne” aber durch eine diabolische Verschwörung der Turnierleitung wurde das Tor Tschernotnik gutgeschrieben – Schweinerei!! Mit dem Selbstvertrauen des ersten Sieges ging es in das zweite Grunddurchgangsspiel gegen uns wohlbekannte Gegner – die Skyscrapers. Mit dem Wissen um ihre Überlegenheit in allen Bereichen, beschränkte sich die Bunkerbande auf das Notwendigste und siegte gleichermassen hochverdient wie auch eindeutig mit 1:0, was für ein Gemetzel! In Spiel drei kam es dann zum Showdown mit unseren Trainingspartnern – den Cannibals! Weil ja auch die furchtbaren Bunkerbanditen keine Unmenschen sind, wurde den Cannibals in der ersten Halbzeit ein zwei zu null Vorsprung gewährt. In der zweiten Halbzeit war dann aber schluss mit lustig und Plan A wurde in die Tat umgesetzt – wie nicht anders zu erwarten, Sieg für die Bunkerbande – 3:2 (zwei Tore Tschernotnik, 1x Joshi halts Goschi)….im letzten Spiel des ersten Tages war die Bunkerbande des Siegens überdrüssig und ließ den Gegner auch mal gewinnen – sonst wär`s ja fad (aber vielleicht war da ja auch die rekordverdächtig niedrige saving-percentage eines Goalies dran mitschuld, wer weiss)…

….und die Nocht beginnt….nach einem kleinen Häppchen in der Wartburg wurden die Legios ins Bettchen gejagt – sie sollten doch fit fürs Playoff bleiben – für die Elite gings jedoch ins Nachtleben. Und so zogen Tschernotnik, Josho und der Schöne in die Scheinbar, um dort die Schluckzahl zu erhöhen und sich möglichst viele Gratisbiere einzuverleiben. Gesagt, getan – wieder wurde ein Plan reibungslos umgesetzt. Während sich der Schöne jedoch köstlich mit drei Nachfahren von Dschingis Khan unterhielt (Sprache der Konversation unbekannt), und Josh auch mit irgendwem irgendwas redete, betrank sich Tschernotnik völlig hemmungslos an der Bar und sorgte so für einen kleinen Kratzer im sonst makellosen Bunkerbandelack.

Wenige Stunden später waren unsere Helden zusammen mit den ausgeschlafenen “Zuagekaften” und einem Flohmarkttandler wieder in der hall of fame eingelangt, um den anderen Doofies zu zeigen, wie man gut Eishockey spielt und dabei auch noch schön sein kann. Als erstes mussten also die “Wombats” herhalten, machten ihrem Namen alle Ehre und durften sich mit einer 5:2 Packung vom Spielfeld entfernen. Numero due unserer Opfer hiess NHLII. Mit gelangweiltem Blick rauschten die Banditen mit 4:1 über die NHListen hinweg und standen somit völlig erwartungsgemäss im Viertelfinale. Und dort wartete dann endlich ein Gegner – dachte man: Die Jungs von Jokerit erwiesen sich dann allerdings ebenfalls als zu schwach, völlig unterfordert triumphierte die Bunkerbande auch in diesem Spiel mit 4:2 und reiste mit der Hoffnung, endlich mal auf Gegenwehr zu stossen, ins Halbfinale. Leider konnte die Bunkerbande die Halbfinalprämien für unsere Legionäre nicht mehr bezahlen, was sich auch sofort in deren Leistung wiederspiegelte – so wurde das Halbfinale mit 2:4 gegen die ekeligen EHFler verloren, und die Banditen mussten mit dem Spiel um Platz 3 gegen die Rüttelschlangen in Kooperation mit den Wölfleins vorlieb nehmen. Trotz drückender Überlegenheit der wackeren RUMs siegten die Würmer mit 5:4 und verwiesen die tapferen Bunkerjungs auf den undankbaren vierten Ananasplatz.

Fazit: Ziel Weltherrschaft knapp verfehlt – aber, und ich denke der Schreiberling kann hier für alle Beteiligten sprechen, in jeder Hinsicht “a muats geiles Wochenend”! Cantino Cup 2013 – wir kommen!

Hier das Teamfoto

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