Bunkerbande 2.0 – Steelers 5:3 (2:2, 2:1, 1:0)

Am Sonntag, dem 3. April 2016 war es soweit. Das Spiel des Jahres konnte unter der brütenden Mittagssonne des Grazer Umlandes stattfinden. Sowohl die Bunkerbanditen als auch die Steelers traten mit einem unbändigen Siegeswillen gegeneinander an – im Duell der Titanen. Ein dreckiges Dutzend Banditen trat an, um den Tresor der Steelers zu knacken und zwei Punkte zu entwenden.

Klaus Haimlinger sammelte 3 Scorerpunkte

Doch es waren die Steelers, die den ersten Treffer landeten, indem sie direkt nach dem Bully die Abwehr unserer Bunkerbanditen überspielten und durch einen Schuss ins rechte obere Eck bereits nach 10 Sekunden in Führung gingen. Wenig später musste der Goalie der Steelers ebenfalls hinter sich greifen. Klaus Haimlinger zog aus der Distanz ab und Thomas Gerstl versuchte den Rebound zu verwandeln. Der erneute Abpraller wurde dann von Klaus Haimlinger aus kurzer Distanz ins praktisch leere Tor versenkt.
Das Spiel gestaltete sich nun zu einem offenen Schlagabtausch, die Steelers gingen durch einen platzierten Distanzschuss von der blauen Linie erneut in Führung.
Die Cracks von der Bunkerbande ließen sich dadurch aber nicht irritieren und spielten ihr Spiel clever weiter. So war es Philipp Suppanz, der die Abwehr der Steelers aushebelte, indem er die Scheibe tief spielte. Der darauf folgende Klärungsversuch der Steelers scheiterte und die Scheibe landete direkt auf der Schaufel von Julian “Hugo” Prasch, der die Hartgummischeibe unhaltbar ins kurze Eck hämmerte.
Beide Mannschaften tranken den ersten Pausentee bei einem Spielstand von 2:2, das lang ersehnte Duell sprengte alle Erwartungen.

Im zweiten Drittel erwischten die Bunkerbanditen den besseren Start und Klaus Haimlinger düpierte beim Bully seinen Gegenspieler und konnte so einen scharfen Schuss auf den Kasten der Steelers abfeuern. Florian Hollinger – der Doppeltorschütze vom Vortag – stand goldrichtig und spielte die vom chancenlosen Goalie abprallende Scheibe hinter die Torlinie. In dieser Phase des Spiels präsentierten die Bunkerbanditen ihren Fans „Einbahneishockey“ vom Feinsten. Die Bunkerbanditen kreuzten immer wieder gefährlich vor dem Goalie der Steelers auf. Die beste Chance in dieser Phase vergab Ulrich Perner, der in einem Energieanfall die Abwehrreihe der Steelers überspielte, aber einen(!) Meter vor dem Tor die Scheibe über die Spielfeldbegrenzung schoss. Es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, bis die Bunkerbande ihre Führung ausbaute. So war es Thomas Gerstl, der nach genialer Vorarbeit durch Dominik Neubauer das 4:2 erzielte. Dominik Neubauer setzte gekonnt seinen Körper ein, um die Scheibe hinter dem gegnerischen Tor zu erobern. Sein scharfer Pass kam punktgenau auf Thomas Gerstls Schlägerblatt, von wo aus die Scheibe im Netz der Steelers landete.
Die Steelers gaben sich aber keinesfalls geschlagen. Kurz vor der zweiten Pausensirene gelang Markus Baran als Topscorer der Steelers der Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel bestimmten die Banditen der Bunkerbande klar das Spiel, was sich in einer Schussstatistik von 10:2 niederschlug.

Im dritten Drittel wurde das Spiel ruppiger und bekam endlich Derbycharakter. Die Bunkerbanditen wurden aber nicht leichtsinnig und spielten defensiv diszipliniert weiter. Dennoch kam es zu zwei Unterzahlsituationen. Oliver Hopfgartner nutzte eine Unachtsamkeit im Überzahlspiel der Steelers und fing einen Rebound zentral im gegnerischen Drittel ab und bugsierte die Scheibe zwischen den Beinen des Goalies hindurch ins Netz. Da der Schuss durch das Bein eines Abwehrspielers der Steelers abgefälscht wurde, war der Goalie der Steelers erneut chancenlos Die Bunkerbande spielte nun abgeklärt weiter und schaffte es so, die Serie der Steelers von acht Spielen ohne Niederlage zu beenden und zwei Punkte zu erringen.

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